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Auf den Hunger hören

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Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Hunger und Appetit. Appetit lässt sich von äusseren Einflüssen leiten und ist im Gegensatz zu Hunger meist zielgerichtet. Das heisst, es wird nach einem ganz bestimmten Lebensmittel verlangt – die Lust leitet. Wer sich zu oft von Appetit leiten lässt, riskiert an Übergewichtigkeit oder Diabetes zu erkranken. Ablenkung ist eine gute Methode den Appetit zu zügeln. Ein Glas Wasser kann beispielsweise helfen. Ausserdem darf nie aus Langeweile, Stress, oder zum Trost gegessen werden.
Hunger entsteht nach länger andauernder Belastung oder wenn der Energiespeicher des Körpers nach langen Essenspausen aufgebraucht ist. Der Körper verlangt nach Nahrung – das Hungergefühl entsteht. Der Körper braucht Energie um seine Funktionen aufrecht zu erhalten.
Herr und Frau Schweizer essen allgemein drei bis fünf Mal am Tag. Diese gleichmässige Nahrungsaufnahme verhindert Heisshungerattacken und unkontrollierte Kalorienaufnahme. Auf der anderen Seite hat der Körper keine Gelegenheit Hunger und Sättigung richtig zu spüren. Gerade bei schnellem essen, kann der Körper die Sättigungssignale nicht wahrnehmen. Im hektischen Tagesablauf ist das aber fast schon normal.
Die täglichen Mahlzeiten sollten langsam und ohne Ablenkung durch Handy oder Fernseher genossen werden. Das Sättigungsgefühlt tritt erst nach 15 bis 20 Minuten ein. Intensives Kauen ist ebenfalls wichtig: Halb gekaut, ist halb verdaut!

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