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Hausgeburten: Reichtum oder Risiko?

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Hausgeburten sind in der Schweiz die grosse Ausnahme. Es sind gerade einmal 500 bis 600 pro Jahr. 98 von 100 Müttern gebären im Spital und jede dritte gebärt per Kaiserschnitt. So ist es kein Wunder, dass Frauen, die eine Hausgeburt wollen, nur wenig Unterstützung von der Ärzteschaft erhalten.
Die Vorteile einer Geburt in den eigenen vier Wänden sind jedoch vielfältig. Die Umgebung ist vertraut und gemütlich. Das verbessert die Entspannung und fördert wiederum die Durchblutung. Dadurch kann das Kind besser mit Sauerstoff versorgt werden. So kommt es zu weniger Komplikationen. Das Stillen klappt nach Hausgeburten auch besser.
Zudem ist durch regelmässige Kontrollen während der Schwangerschaft das Risiko sehr gut abschätzbar. Das Erlernen von Entspannungsübungen und Yoga kann die Geburt erleichtern.
Von einer Hausgeburt abzuraten ist, wenn eine Mehrlings-, Früh-, oder Spätgeburt zu erwarten sind. Zudem wenn das Baby falsch liegt oder bereits ein Kaiserschnitt oder andere Operationen an der Gebärmutter vorgenommen wurde, raten Fachleute ebenfalls ab.

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