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Die grössten Zahnpflege-Mythen Teil 2

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Milchzähne benötigen keine Pflege
Wenn die Milchzähne der Kleinen von Karies befallen sind, kann sich dies auch auf die darunterliegenden Zähne auswirken.
Direkt nach dem Essen Zähneputzen
Das stimmt so nicht. Zwar sollte man möglichst zeitnah nach dem Essen die Zähne reinigen, aber eben nicht unmittelbar danach. Das gilt besonders nach dem Verzehr von Früchten. Denn durch die Säure, wird der Zahnschmelz angegriffen. Da Putzen mit den Borsten, entfernt dann den bereits eingeweichten schützenden Zahnschmelz.
Keine aufhellenden Zahncremes
Auch hier muss von Produkt zu Produkt unterschieden werden. Viele dieser Zahnpasten enthalten schmirgelnde Stoffe, welche den Zahnschmelz abtragen und nicht den Schmutz entfernen. Zudem sollte eine gute Zahnpasta Fluorid enthalten.
Eine Minute Zähneputzen reicht
Die Faustregel ist, drei Minuten morgens und abends die Zähne zu putzen. So lange dauert es, bis beim Putzen der gesamte Plaque entfernt wurde. Zudem müssen die in der Zahnpasta enthaltenen Substanzen eine gewisse Zeit auf die Zähne einwirken. Grade abends ist es wichtig, sich Zeit zum Zähneputzen nehmen, da die Zähne über Nacht am besten regenerieren können.
Raucherzähne
Bis anhin dachte man immer, dass Raucher ihre Zähne nur oberflächlich verfärben. Dies stimmt aber nicht. Oberflächliche Verfärbungen können einfach wegpoliert werden. Die tiefere Verfärbungen bleiben dagegen für immer. Ausserdem ist bekannt, dass sich durch Rauchen auch die Versorgung des Zahnfleisches mit Blut und Sauerstoff verschlechtert. Dadurch kann es zu schmerzhaften Zahnfleischentzündungen und im schlimmsten Fall sogar zu Parodontitis oder Zahnausfall kommen.

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