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Ödem – Wasser im Gewebe

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Wassersucht – medizinisch Ödem genannt – ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Raum ausserhalb der Körperzellen. Ein sogenanntes Ödem entsteht, wenn Wasser aus den Gefässen tritt und sich im Gewebe ansammelt. Typisch für Ödem sind Dellen, die zurückbleiben, wenn man mit dem Finger auf den geschwollenen Bereich drückt.
Ein typischer Fall sind dicke, schwere Beine und Wassereinlagerungen an den Fussgelenken. Die Wasseransammlungen können aber überall im Körper vorkommen. Ödeme treten bei zahlreichen Erkrankungen und Stoffwechselstörungen auf. Manchmal sind sie vorübergehend und harmlos (z.B. durch hormonelle Veränderungen). Die Wassersucht kann auch durch eine schwere Krankheit entstehen (z.B. bei Leberzirrhose).
Wenn das Herz das Blut nicht mehr im vollen Umfang und rechtzeitig weitertransportieren kann, staut sich das Blut zurück. Dadurch steigt der Blutdruck in den Blutgefässen und drückt Flüssigkeit nach aussen. Dies ist der häufigste Grund für Ödeme.
Die Behandlung ist unterschiedlich. Bewegung, Sport und Physiotherapie können die Beschwerden wirksam lindern. Bei einer Venenschwäche können auch Kompressionsstrümpfe Abhilfe schaffen.

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