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Die Leber pflegen

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Das 1,5 bis 2 Kilogramm schwere Organ produziert Gallensäuren für die Verdauung, baut damit Fett ab und reguliert den Cholesterinspiegel. Je nach Funktionszustand des Stoffwechsels wird Fett zu Energie verbrannt oder in Form von Lipoproteinen eingelagert. Die Leber produziert auch die Gerinnungsfaktoren.

Alle Mahlzeiten und Getränke gelangen über die Dünndarmschleimhaut in die Pfortader und mit dem Blutstrom in die Leber. In die Leber werden auch Gifte geleitet, die über die Haut oder das Atmungssystem aufgenommen wurden. Sie bereitet die Stoffe so auf, dass sie über die Nieren oder über den Darm ausgeschieden werden. Die Leber hat eine grosse Regenerationskraft; selbst abgeschnittene Teile können wieder nachwachsen.

Um die Leber in ihrer Arbeit zu unterstützen, sollte drei Wochen auf Zucker, Alkohol und Fett verzichtet werden – diese Zeit braucht sie, um sich komplett zu regenerieren. Aber auch einen gelegentlichen Gemüsesuppentag weiss die Leber zu schätzen.

Bitterstoffe steigern die Gallenproduktion und machen dadurch das Fett aus der Nahrung besser verträglich und senken zu hohe Blutfettwerte. Besonders viele Bitterstoffe haben zum Beispiel Chicorée, Endiviensalat und Löwenzahn sowie Radicchio, Artischocken und Rosenkohl.

Rosmarin aktiviert den Gallenfluss, steigert die Durchblutung und unterstützt die Leber bei der Entgiftung. Salbei wirkt krampflösend, entzündungshemmend und regenerationsfördernd. Ebenso vielfältig wirksam ist Kurkuma, das die Regeneration der Leber fördert. Sogar Süsses tut der Leber gut: Dunkle Schokolade hat antioxidative Eigenschaften und wirkt gefässerweiternd, was zur besseren Durchblutung der Leber führt.

Täglich mindestens zwei Liter Wasser trinken (in der Woche drei alkoholfreie Tage einlegen), regelmässig Bitterstoffe und etwas dunkle Schokolade zu sich nehmen, zum Würzen Salbei, Kurkuma und Rosmarin verwenden und sich mit Freude bewegen – dieses Pflegeprogramm unterstützt jede gut funktionierende und gesunde Leber.

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