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Schwindel – harmlos oder kritisch?

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Schätzungen zu Folge klagt jeder zehnte Patient beim Arzt über Schwindel oder Benommenheit. Schwindel – in der Fachsprache Vertigo genannt – tritt nicht nur bei älteren Menschen auf, auch Jugendliche sind betroffen.

Schwindel an sich gilt nicht als Krankheit, sondern ist ein Symptom diverser Krankheiten. Er ist immer ein Hinweis darauf, dass das Gleichgewichtssystem gestört ist.

Bei Achterbahn- oder Karussellfahrten werden die Sinnesorgane bewusst gereizt. Hier sind Schwindelgefühle völlig normal. Auch bei der Reisekrankheit sind die Gleichgewichtsorgane im Innenohr verwirrt. Sie registrieren Bewegung, während der Passagier im Auto, Schiff oder Zug ruhig dasitzt. Dies kann Schwindel und Übelkeit auslösen. Manchmal kommen Schwindelattacken plötzlich und unerwartet. Erkrankungen im Innenohr – wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen – können das Gleichgewichtssystem beeinträchtigen. Auch Herz-Kreislauf-Beschwerden, Stoffwechselerkrankungen, Nervenentzündungen, psychische Leiden oder Nebenwirkungen von Medikamenten können Benommenheit auslösen.

Wer über die Ursache seines Schwindels unsicher ist, sollte zum Arzt gehen. Erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Er überweist den Patienten dann an den Spezialisten.

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