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Gut gekaut ist halb verdaut?

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Beim Kauen wird die Nahrung mit den Zähnen mechanisch zerkleinert. Gleichzeitige vermischt sich die Nahrung mit Speichel und macht den Nahrungsbrei für die Speiseröhre gleitfähig. In der Mundhöhle finden damit bereits erste Verdauungsvorgänge statt. Denn das im Speichel enthaltene Enzym «Alpha-Amylase» beginnt, die in der Nahrung enthaltenen komplexen Kohlenhydrate in Mehrfachzucker aufzuspalten. Damit entlastet sorgfältiges Kauen die Verdauungsarbeit.

Wer achtsam isst und gut kaut, unterstützt nicht nur die Verdauung, der tut auch seiner Figur etwas Gutes. Denn das Sättigungsgefühl wird so früher wahrgenommen. Dieses setzt in der Regel nach circa 20 Minuten ein. Wussten Sie, dass der Geschmack der Speisen intensiver empfunden werden kann, wenn länger gekaut wird?

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