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Demenzrisiko reduzieren

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Das grösste Risiko, an einer Demenz zu erkranken, ist das Alter. Mit der steigenden Lebenserwartung erhöht sich folglich die Anzahl der Menschen mit Demenz, was erhebliche Kosten für die Gesellschaft verursacht. Mit 60 Jahren liegt das Demenzrisiko noch unter einem Prozent. Danach verdoppelt sich die Häufigkeit der Demenzfälle etwa alle fünf Lebensjahre. Nach einer Hochrechnung von Alzheimer Schweiz leben in der Schweiz aktuell schätzungsweise 140 000 Menschen mit einer Demenz. Zwei Drittel sind Frauen.

Die gute Nachricht ist, dass man durch regelmässige Bewegung und eine gesunde Ernährung das Demenzrisiko verringern kann. Die mediterrane Küche mit viel Obst, Gemüse, pflanzlichen Ölen, Fisch, Teigwaren, Reis und Brot ist am erfolgversprechendsten. Hingegen sollte man Fertigmahlzeiten, rotes Fleisch, fettreiche Milchprodukte sowie Salz und Zucker reduzieren.

Ganz nach dem Motto: Was gut ist fürs Herz, ist auch gut fürs Gehirn. Regelmässige körperliche Aktivität reduziert das Risiko von Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin, Diabetes, Übergewicht und somit auch von Herzinfarkt, Schlaganfall und Demenz. Ein aktives soziales Leben und Gehirntraining aktivieren die grauen Zellen und beugen krankhaften Veränderungen vor.

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