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Unerwünschte Untermieter

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Schimmelpilze sind nicht nur für die befallenen Materialien schädlich, sondern auch für die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner: Sie reizen Augen, Haut und Atemwege. Bei Letzterem kann dies zu einer chronischen Bronchitis oder zu Asthma führen; zudem können sich Allergien entwickeln. Und für Personen mit einem stark geschwächten Immunsystem stellt Schimmel ein noch grösseres Problem dar.

Bewohnerinnen und Bewohner können auch selbst einiges unternehmen, um dem Schimmelbefall entgegenzuwirken. Wichtig ist, dass die relative Raumfeuchtigkeit nicht zu hoch ist; idealerweise liegt sie zwischen 40 und 50 Prozent. Daher ist zu empfehlen:

Dreimal täglich alle Fenster und Türen während fünf bis zehn Minuten öffnen. Entsteht beim Kochen, Duschen oder Bügeln Dampf, wohnt man in einem älteren Gebäude mit neuen Fenstern und schlechter Wärmedämmung oder sind viele Personen in einem Raum, ist häufigeres Lüften angebracht.
Nicht unnötig Feuchtigkeit produzieren, also etwa keine Wäsche in Wohnräumen trocknen.

Diese Massnahmen wirken auch gegen einen anderen ungebetenen Gast, der ebenfalls Atemprobleme auslösen kann: die Hausstaubmilbe. Allergikerinnen und Allergiker sollten daher zusätzlich zu den oben genannten Massnahmen milbendichte Überzüge verwenden oder zumindest die Bettwäsche wöchentlich bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. Auch empfiehlt es sich, auf Teppiche, Polstermöbel, dicke Vorhänge und Dekorationsmaterial im Schlafbereich zu verzichten und Hausstaub durch regelmässiges Staubsaugen und feuchtes Aufnehmen zu reduzieren.

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