Essen aus Langeweile



Eine Studie des «The British Psychological Society» testete die Auswirkung von Langeweile auf das Essverhalten. Das Ergebnis stimmt mit denen vergangener Untersuchungen überein. Die Teilnehmer, die langweiligen Tätigkeiten nachgingen, griffen vermehrt zu Chips, Süßigkeiten und Fast Food. Die Autoren haben auch eine mögliche Erklärung für das Verhalten: Langeweile führt zu einem niedrigeren Wert des Hormons Dopamin. Unter anderem werden dem Hormon antreibende und motivierende Eigenschaften zugeschrieben. Um diese Abwärtsspirale zu stoppen, greifen Menschen zu Fett und Zucker, welche die Hormonwerte wieder nach oben treiben können.

So wirken Sie den Essattacken entgegen:

Entspannungsmethoden wie Meditation oder Yoga bauen Stress ab und schaffen Ausgleich.
Ein Ess-Tagebuch macht uns bewusst, wie viel Unnötiges nebenher gegessen wird.
Lassen Sie Langeweile gar nicht erst aufkomme: Treiben Sie Sport, treffen Sie sich mit Freunden, topfen Sie Pflanzen um, erledigen Sie Haushaltsaufgaben – es gibt immer etwas zu tun.
Ein Spaziergang an der frischen Luft macht den Kopf frei.
Ein grosses Glas Wasser oder ungesüsster Tee schafft Abhilfe.

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