Ein bewährtes Hausmittel – der Quarkwickel



Besonders wirkungsvoll ist Quark wegen seines Kaseins. Es hat eine bindende Wirkung und sorgt dafür, dass dem Gewebe entzündliche Stoffe entzogen, gebunden und abtransportiert werden. Zudem enthält Quark sehr viel Flüssigkeit. Gelangt es an warme Körperstellen, verdunstet die Flüssigkeit und der Quark entfaltet seine kühlende Wirkung. Die Gefässe verengen sich daraufhin und Schwellungen und Rötungen gehen zurück. Da sich der Quark beim Trocknen zusammenzieht, wird auch die Durchblutung angekurbelt.

Anleitung für einen Quarkwickel:

Den Quark fingerbreit auf ein sauberes Tuch auftragen.
Das Tuch zusammenschlagen, um direkten Körperkontakt zu vermeiden und auf die betroffene Hautstelle legen.
Ein Handtuch oder eine Mullbinde darum wickeln, um die Quarkauflage zu fixieren.

Bei Entzündungen sollte der Quarkwickel nicht länger als 15 Minuten auf der Stelle verbleiben, da sich die kühlende Wirkung sonst umkehrt. Verbleibt der Wickel zu lang, zieht sich der Quark zusammen und die Durchblutung wird angeregt. Dadurch wird die Körperstelle erwärmt.

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