Was ist Trailrunning?



Trail bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie Spur oder Pfad. Prinzipiell gilt alles als Trail, was kein befestigter oder gekennzeichneter Fussweg ist. In dem Moment, in dem der Strassenläufer den Gehsteig verlässt, wird er zum Trail Runner. In den Steigungen wird zwischen Gehen und Laufen abgewechselt – teilweise werden Stöcke verwendet.

Im Gegensatz zum Laufen auf einer Strasse ist das Gelände auf einem Trail sehr unterschiedlich. Man läuft auf kleinen Pfaden, Steinen, in Schlamm, auf Gras und manchmal sogar auf Schnee. In den Gefällen sollten die Abrollbewegungen sicher sein, indem man sich insbesondere auf den Vorfuss konzentriert, um den Aufprall abzufedern. Die Arme werden intensiv eingesetzt, um das Gleichgewicht zu halten.

Neben der Ausdauer kommt beim Trailrunning der ganze Bewegungsapparat zum Zug. Die unterschiedlichen Untergründe fungieren dabei als Laufschule. Jeder Schritt stärkt Koordination und Reaktionsvermögen. Durch die verschiedenen Bodenverhältnisse lernt der Körper zudem neue Bewegungsabläufe, wodurch das Verletzungsrisiko minimiert wird.

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