Was ist eine Gürtelrose?



Die Erstinfektion mit dem Herpes-Virus findet meist in der Kindheit statt und verursacht Windpocken. Nach dem Abheilen verschwinden die Viren nicht vollständig aus dem Körper, sondern einige bleiben quasi «schlafend» lebenslang in den Nervenknoten vorhanden. Sie können nach Jahren reaktiviert werden. Als Hauptrisikofaktor gilt ein geschwächtes Immunsystem.

Die Bezeichnung Gürtelrose leitet sich von den typischen Merkmalen der Erkrankung ab: Es bildet sich ein Hautausschlag in Form stecknadelkopfgrosser Bläschen auf geröteter, geschwollener Haut. Dieser Ausschlag breitet sich meist von der Wirbelsäule gürtelförmig entlang der infizierten Nervenbahn um den Körper herum aus.

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