Jackfruit als Fleischersatz



Jackfruit-Früchte werden bis zu einem Meter lang und 20 Kilo schwer. An den bis zu 20 m hohen Jackfruit-Bäumen wachsen die Früchte direkt am Baumstamm, nicht an Ästen. Charakteristisch ist ihre noppige, harte Schale mit gelblich-grüner Farbe, die mit zunehmender Reife ins bräunlich-gelbe wechselt. Unter der Schale steckt ihr hellgelbes Fruchtfleisch, das dem der Ananas sehr ähnlich sieht. Sogar die Kerne sind essbar. In Sri Lanka werden sie zu Mehl gemahlen oder geröstet als Snack geknabbert.

Das Fruchtfleisch ist besonders zart und leicht faserig und erzeugt beim Essen daher ein ganz ähnliches Mundgefühl wie beim «Pulled Pork». Im Gegensatz zur reifen Frucht, deren Geschmack an Ananas und Bananen erinnert, sind unreife Früchte nicht süss. Die Konsistenz der unreifen Jackfruit ähnelt saftigem Hähnchenfleisch und hat kaum Eigenaroma – und bietet damit die idealen Voraussetzungen, um beim Marinieren den Geschmack von fleischtypischen Gewürzen wie Salz, Knoblauch, Paprikapulver und Kräutern anzunehmen. Denn auch beim Fleisch sind es ja oft die Gewürze, die wir schmecken und den eigentlichen Geschmack ausmachen.

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