So wirkt Autogenes Training auf die Gesundheit



Durch sogenannte Autosuggestion, eine Art Selbsthypnose, soll Autogenes Training den Menschen zur Ruhe kommen lassen. Die damit verbundenen Konzentrationsübungen zielen aber auch darauf ab, den Körper insgesamt wieder in Balance zu bringen oder ihn sogar zu heilen.

Mehrere Studien belegen die Wirkung von Autogenem Training. Beispielsweise Schlafstörungen, innere Unruhe, psychisch bedingter Bluthochdruck oder auch Kopfschmerzen und Magen-Darm-Probleme sollen die Übungen zuverlässig lindern oder völlig verschwinden lassen.

Wer Autogenes Training ausprobieren möchte, kann selbst mit einer einfachen Übung anfangen. Hierfür eine entspannte Körperposition einnehmen – zum Beispiel im Schneidersitz am Boden, in einem gemütlichen Sessel oder liegend auf einer Yogamatte. Wichtig ist es, dabei ungestört zu sein.

Das Autogene Training beginnt mit der Schwereübung. Dabei die Augen schliessen und versuchen zuerst den rechten Arm zu spüren. Wer möchte, kann ihn dafür anheben. Anschliessend einige Zeit lang darauf konzentrieren, dass der Arm immer schwerer wird. Dann geht es weiter mit der Konzentration darauf, dass beide Arme schwer sind. Darauf folgen das rechte und das linke Bein. Breitet sich so das Gefühl der Schwere über den Körper aus, soll das zu Entspannung und innerer Ruhe führen. Funktioniert dies beim ersten Testen nicht, sollte man sich professionell beraten lassen.

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