Spitalzusatzversicherungen:
Wir kämpfen für faire Preise

Wenn Sie sich für rhenuHOSPITAL entscheiden, bezahlen Sie Prämien für komfortable Zusatzleistungen im privaten oder halbprivaten Bereich. Dazu gehören freie Arztwahl sowie Komfort- und Hotellerie-Leistungen wie Ein-/Zweibettzimmer. Diese Leistungen verrechnen die Spitäler nach einem individuellen Tarif. Darum handeln Krankenversicherer wie die rhenusana jährlich neue Tarife mit den Spitälern aus. Damit wollen wir die Kosten für die rhenusana und unsere Versicherten möglichst tief halten und kämpfen bei den Tarifverhandlungen um faire Preise und transparente Abgeltungsmodelle. Das ist einer unserer wichtigsten Beiträge für attraktive Prämien. 

Und wenn sich die Tarifpartner nicht einig werden?

Bei den Tarifverhandlungen kann es vorkommen, dass diese in einer Pattsituation enden. Wenn mit einem Spital keine Einigung gelingt, führt das in der Folge zu einem vertragslosen Zustand für die halbprivate oder private Abteilung. Je nach Spitalzusatzversicherung hat das zur Folge, dass Sie als Kunde während der Dauer einer solchen vertragslosen Phase für die Kosten teilweise oder vollständig selbst aufkommen müssen. 

Dies betrifft unsere Produkte:
rhenusaHOSPITAL Silber  
rhenusaHOSPITAL Gold
rhenusaHOSPITAL Platin

Wählbare Abteilung pro Spitalaufenthalt

Falls sich die rhenusana mit dem Spital nicht auf einen Tarif einigen kann, können während der vertragslosen Zeit Höchsttarife verrechnet werden. In einem solchen Fall bezahlt die rhenusana die festgelegten maximalen Beträge, während für Sie ungedeckte Kosten entstehen. Um sicher zu gehen, dass die rhenusana die vollen Kosten für Ihren stationären Spitalaufenthalt übernimmt, prüfen Sie bitte die folgende Liste:

PDF Spitäler ohne volle Kostendeckung

PDF Spitäler und Belegärzte ohne Kostendeckung

Andere rhenusana-Versicherte fragten uns:

Die rhenusana ist verpflichtet, Leistungskosten möglichst tief zu halten. Tiefe Kosten schlagen direkt auf die Prämien durch und halten diese möglichst tief und stabil. Deshalb führt die rhenusana mit den Spitälern jährlich harte Verhandlungen. Aus Kostengründen schliesst die rhenusana keine Verträge mehr ab mit jenen Spitälern, welche bei rhenusana-Patientinnen und -Patienten überdurchschnittlich hohe Kosten verrechnen. Hingegen sind wir bestrebt, mit allen qualitativ gut und effizient arbeitenden Spitälern Verträge für Halbprivat- und Privatabteilungen abzuschliessen. Zu einem vertragslosen Zustand kann es nur kommen, wenn die Verhandlungen scheitern und vorübergehend zu keiner Einigung führen.

Wenn Versicherte in die Situation kommen, dass sie trotz Spitalzusatzversicherung einen Teil oder die gesamten Kosten selbst finanzieren müssen, kann schon der Eindruck entstehen, dass die rhenusana ihre Versicherten im Regen stehen lässt. Allerdings ist die rhenusana verpflichtet – auch gegenüber den Versicherten –, die Kosten nicht explodieren zu lassen, weil die Versicherten dann mit noch höheren Prämien bestraft würden. Also ist es nicht zu vermeiden, dass im Rahmen harter Verhandlungen eine Einigung nicht im ersten Anlauf gelingt. Ein vertragsloser Zustand ist ein wichtiges Druckmittel gegenüber jenen Spitälern, welche überrissene Preise an die rhenusana und ihre Versicherten zu überwälzen versucht. Dagegen wehren wir uns, im Interesse der Versicherten.

Ein vertragsloser Zustand ist weder für die rhenusana noch für das Spital eine wünschenswerte Situation. Wir verärgern vielleicht betroffene Kunden und das Spital verliert wichtige Einnahmen, weil die Versicherten auf andere Spitäler mit gültigem Vertrag ausweichen. Daher bemühen sich beide Seiten, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden. Da die Fronten oft verhärtet sind, kann ein solcher Zustand schon zwischen zwei und sechs Monaten anhalten, in seltenen Fällen auch länger.

Falls bereits eine Kostengutsprache für Ihren Eingriff erfolgt ist, sind Sie nicht betroffen. Wenn Sie unsicher sind oder noch keine Kostengutsprache erteilt wurde, bitten wir Sie, umgehend mit uns Kontakt aufzunehmen.